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Rom Karte

WARUM MAN ROM BESUCHEN SOLLTE?

Rom ist ein riesiges Museum reich an Geschichte, eine Stadt, in die man immer wieder gerne zurückkehrt und die einen gleichzeitig nie völlig loslässt. Es gibt nur wenige Städte mit einer solch lebhaften Geschichte wie die von Rom, was ihr zum Namen „ewige Stadt“ verhalf. Sie war die Hauptstadt des Römischen Reichs und in vielen Ecken kann man heute noch ihre Geschichte sehen. Zur Liste der unendlich vielen Dinge, die man besuchen kann, gehören: die Reste der Aurelianischen Stadtmauer, der Konstantinsbogen, die Kapitolinischen Museen, die Katakomben, Piazza Navona und Piazza di Spagna, neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten.

GESCHICHTLICHES ZU ROM

Die Legende besagt, dass Rom durch die Söhne des Mars, die Zwillinge Romulus und Remus, entstand, die sich nicht einig darüber werden konnten, an welchem Ort sie diese Stadt gründen sollten. Romulus tötete seinen Bruder und gründete Rom 753 v. Chr.. Das Königtum von Romulus endete 509 v. Chr. und die römische Republik wurde gegründet, die in weniger als 40 Jahren auch Sizilien, Mazedonien, Kleinasien, Nordafrika sowie Spanien umfasste und so auch das untere Mittelmeer beherrschte. Vom zweiten Jahrhundert v. Chr. an machte die römische Gesellschaft verschiedene Änderungen mit, aber die Bauern rebellierten und die Republik zerbrach. Crassus, Pompeius und Caesar bildeten das erste Triumvirat und als Crassus starb, ernannte sich Pompeius zum König. Caesar kehrte wütend nach Rom zurück und ernannte sich zum Diktator. Er starb dann 44 v. Chr. Sein Neffe Oktavian kam durch eine Allianz mit Marcus Antonius und Lepidus an die Macht und die drei teilten die römische Welt unter sich auf. Der in Kleopatra verliebte Marcus Antonius schenkte ihr seinen Besitz, so dass sich das westliche Rom bedroht fühlte und gegen Marcus Antonius kämpfte. Oktavian löste Lepidus 38 v. Chr. ab und einte und befriedete das Reich unter dem Namen „Augustus“. Es entwickelte sich die klassische lateinische Literatur mit Vergil, Tibul, Ovid und Titus-Livius und in dieser Zeit definierte sich auch die römische Kunst. Die urbane Konzentrierung führte zum Bau von Amphitheatern, Thermenanlagen, Aquädukten, Gärten und Brunnen. Jeder Kaiser hinterließ sein Zeichen, Nero ließ die Domus Aurea erbauen, Vespasian das Kolosseum, Trajan seine Säule und Hadrian die Engelsburg. Die ersten Christen kamen nach Rom und der Heilige Petrus wurde ihr erster Bischof. Die goldenen Jahre des Römischen Reichs begannen und Rom befand sich sowohl in urbanem als auch intellektuellem Wachstum. Die Probleme kamen mit Marc Aurel in Folge der barbarischen Invasionen, Problemen der Nachfolge, des Bürgerkriegs und der Christenverfolgung. Rom wurde geplündert und von Epidemien heimgesucht, ein Zustand, der während eines Großteils des Mittelalters anhielt. Konstantin I. war der erste christliche Kaiser, der die Religion annahm. Rom sah die ersten Basiliken entstehen: Santa Croce, Santa Maria Maggiore, Sankt Peter und San Sebastiano. Die erste Basilika neben dem Lateranspalast war der Papstsitz bis Nikolaus V. sie zerstörte um die aktuelle zu erbauen. Das Christentum breitete sich in der griechisch-römischen Welt aus und wurde zur offiziellen Religion, so dass Rom der Macht der Kirche unterstellt wurde. Nach jahrelangen Invasionen gründete Papst Stefan II. das Heilige Römische Reich, das die Kirche mit der politischen Macht verband. So kam es bis 1427 zum Zeitalter der Macht der Kirche, des Obskurantismus, der Inquisition und den Kreuzzügen, als Rom zum Mittelpunkt des Christentums wurde. Gleichzeitig erfuhr Rom auch einen Moment der Zunahme der Ausdrucksformen, die „Renaissance“, und obwohl die Doktrin der Theokratie außer Gebrauch kam, hielt die Kirche ihre Macht aufrecht. 1447 gewann Rom mit Papst Nikolaus V. seinen Glanz zurück, viele Paläste und Denkmäler wurden mit Hilfe von Künstlern wie Raffael, Bernini und Borromini errichtet und das Papsttum verwandelte Rom mit Piazzen, Kirchen und Brunnen.
Nach der Französischen Revolution besetzte Napoleon Bonaparte Rom und die tausendjährige päpstliche Obrigkeit wurde lächerlich gemacht, was bei den Römern ein nationalistisches Denken aufkommen ließ. Dieses Denken verstärkte sich als Italien 1814 in die Hand Österreichs fiel. Die Hauptdarsteller im Kampf für die Einheit Italiens waren Cavour und Garibaldi, der Gebiete von den Österreichern zurückgewann und andere an Frankreich abtrat. 1861 gelang Italien die Einheit, doch Rom blieb unter der Macht Frankreichs und der Päpste. Rom vereinte sich 1870 nach dem Niedergang des Französischen Reiches mit Italien. Die Stadt dehnte sich über ihre Mauern hinweg aus.1929 erkannte Benito Mussolini mit den Lateransverträgen eine freie Kirche in einem freien Staat an und gewährte ihr eine jährliche Geldsumme, den Vatikan, den Lateranspalast und die Stadt von Castel Gandolfo.

ROM HEUTE

Derzeit ist Rom die Hauptstadt Italiens. Sie ist auch bekannt als Ewige Stadt und beherbergt eine wertvolle Ballung von Geschichts-, Kunst- und Architekturgütern. Das Stadtzentrum ist durch die Aurelianische Stadtmauer begrenzt, die uns durch die Überlagerung von Stilen aus drei Jahrtausenden die Geschichte einer Stadt erzählt. Nachdem Rom zur Hauptstadt Italiens wurde, erfuhr die Stadt eine Phase großer Expansion. Es wurden viele Gebäude errichtet und Anfang des XX. Jahrhunderts war die gesamte Fläche innerhalb der antiken Stadtmauern vollständig bebaut, die Bebauung wurde auch außerhalb der Mauern fortgesetzt. Lange Modernisierungsarbeiten wurden entlang des Flusses Tiber durchgeführt und Barrieren errichtet um Überschwemmungen vorzubeugen.

KURIOSES ÜBER ROM

Wusstest Du, dass die Stadt Rom mehr als 16 Millionen Besucher im Jahr empfängt? Rom ist eine der schönsten Städte Europas und aufgrund seiner Monumente und Museen auch eine der meistbesuchten. Das historische Stadtzentrum ist ohne Zweifel der höchste Ausdruck des historischen, künstlerischen und kulturellen Vermögens der westlichen europäischen Welt. Wusstest Du, dass das Mausoleum von Hadrian heute als Engelsburg bekannt ist? Augustus baute sein Mausoleum auf dem Marsfeld und circa anderthalb Jahrhunderte später folgte Hadrian seinem Beispiel und ließ ein neues Monumentalgrab für sich und seine Nachfolger errichten.

SEHENSWÜRDIGKEITEN IN ROM

Es gibt viele Gründe um die ewige Stadt zu besuchen. Nicht nur wegen des großen Vermögens, das uns das römische Reich hinterlassen hat, sondern auch weil sich in ihr der kleinste Staat der Welt befindet, nämlich der Vatikan mit einem immensen Kultur- und Kunstschatz. Hier ein paar der vielen Sehenswürdigkeiten dieser bewundernswerten Stadt (sieh den Stadtplan von Rom):
Trevi-Brunnen: mit einer Breite von 20 Metern und einer Höhe von 26 Metern ist er der größte und schönste Brunnen der Stadt Rom und zweifelsohne einer der schönsten der Welt. Denke daran, dass du nach Rom zurückkommen wirst, wenn Du eine Münze in den Trevi-Brunnen wirfst!
Kolosseum von Rom: das größte Wahrzeichen der ewigen Stadt geht auf circa 2000 Jahre in der Vergangenheit zurück und ist das größte und am besten erhaltenen Amphitheater der Welt.
Forum Romanum: befindet sich neben dem Kolosseum und war das Zentrum des öffentlichen und religiösen Lebens im alten Rom.
Palatin: man hält den Hügel Palatin für die Wiege der römischen Kultur und er befindet sich 40 Meter vom Forum Romanum entfernt.
Pantheon: dieses gewaltige Gebäude wurde 126 n. Chr. erbaut und ist das am besten erhaltene Gebäude des alten Roms.
Vatikanstadt oder Vatikan: dieser Staat im Herzen von Rom ist mit seiner Fläche von 0,44 km² und weniger als 1000 Einwohnern der kleinste und am wenigsten bevölkerte Staat Europas. In seinem Innern befindet sich der Petersdom, in dem sich der Heilige Stuhl befindet, der von Bernini erbaute Petersplatz und die Vatikanischen Museen mit der wundervollen Sixtinischen Kapelle.
Galleria Borghese: ist zu einem der wichtigsten Kunstmuseen der Welt geworden, da es Werke von Tizian, Raffael, Caravaggio, Rubens, Botticelli, Bernini und Canova bewahrt.

Rom: Attraktionen